Reusable Learning Objects (RLOs)

In Anlehnung an das objektorientierte Paradigma aus der Informatik gibt es auch beim E-Learning die Idee, möglichst kleine, in sich geschlossene Lernobjekte (so genannte RLOs: Reusable Learning Objects) zu entwickeln, die dann kosten- und zeitsparend in anderen E-Learning-Angeboten wieder verwendet werden können. Bei den Lernobjekten kann es sich um kleine Lerneinheiten, Bilder, Videos, Texte, Aufgaben, Simulationen oder ähnliches handeln. Sie werden mit Metadaten (oft in XML) versehen und können so gegebenenfalls auch automatisch zu E-Learning-Angeboten zusammengestellt werden. Soweit jedenfalls die Theorie. Dass bei einem solchen Vorgehen wirklich didaktisch fundierte Lehr-Lernmedien entstehen, wird von vielen BildungsexpertInnen angezweifelt.